Ökologie

Brettschichtholz wird aus heimischen Nadelhölzern, die aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten stammen, hergestellt. Die üblicherweise verwendeten Klebstoffe beinhalten entweder kein Formaldehyd oder Formaldehyd in so geringen Mengen, dass die für Holzwerkstoffe festgelegten Obergrenzen der Formaldehydemission (E1 -Klasse) auch bei hohen Beladungszahlen (bis zu
1 m²/m³) deutlich unterschritten werden.


Ein vorbeugender chemischer Holzschutz nach DIN 68800-3 ist bei Beachtung der konstruktiven Randbedingungen der DIN 68800-2 für die überwiegende Zahl der Konstruktionen nicht erforderlich. Übliche Konstruktionen lassen sich der so genannten Gefährdungsklasse 0 zuweisen. Die häufig verwendeten Anstriche zur Verbesserung der Reinigungsfähigkeit der Oberfläche und zur Reduzierung der Feuchteaufnahme in Transport- und Bauzuständen sind lösemittelfrei.

Anders als bei einer Verwendung von tragenden Bauteilen aus Stahl oder Stahlbeton ergibt sich bei einer Betrachtung über die gesamte Nutzungsdauer des Produktes ein negativer Primärenergiebedarf. Das heißt, dass bei thermischer Verwertung am Ende der Nutzungsdauer und der damit einhergehenden Substitution fossiler Brennstoffe CO² eingespart wird. Die im Jahre 2010 für die Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. erstellte Produktdeklaration können Sie hier herunterladen.

Quelle: Studiengemeinschaft Holzleimbau