Herstellung

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1. Technische Trocknung der Rohware

Nadelholzbretter werden über eine Zeitdauer von t ≥ 48 h bei einer Temperatur von T ≥ 55°C zunächst technisch auf eine Holzfeuchte von etwa 12 % getrocknet und danach vorgehobelt.

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2. Festigkeitssortierung

Die vorgehobelten und technisch getrockneten Bretter werden maschinell nach Festigkeit sortiert. Für die Decklamellen der Bauteile werden bei höheren Oberflächenqualitäten über die Kriterien für eine Festigkeitssortierung hinausgehende Sortierkriterien berücksichtigt.

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3. Herauskappen von Ästen und Fehlstellen

Bei der Sortierung entdeckte Brettabschnitte mit festigkeitsmindernden oder unansehnlichen Wuchsabweichungen wie z.B. große Äste, Harzgallen und Rindeneinschlüssen werden je nach Festigkeits- und Oberflächenklasse ggf. ausgekappt. Durch eine fingerförmige, kraftschlüssige Klebeverbindung (Keilzinkenverbindung) werden die einzelnen Bretter in Längsrichtung zu im Prinzip endlos langen Lamellen gestoßen.

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4. Keilzinkung

Keilzinkenverbindungen werden in automatischen Keilzinkenanlagen hergestellt. Die zu verbindenden Enden zweier Lamellen werden mit zueinander passenden Zinken versehen (gefräst) und unter Pressdruck verleimt. So lassen sich in kurzer Zeit durch das Aneinanderfügen vieler Einzelteile beliebig lange Lamellenstränge herstellen.

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5. Lamellenhobelung

Die Endloslamellen werden auf eine Dicke von bis zu 45 mm gehobelt.

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6. Klebstoffauftrag

Auf die Breitseiten der Lamellen wird Klebstoff aufgetragen.

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7. Verpressen der Lamellen

Mindestens drei beleimte Lamellen werden aufeinandergeschichtet und in einem geraden oder auch gekrümmten Pressbett miteinander verpresst.

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8. Hobeln des Rohlings

Der so entstandene Brettschichtholzrohling härtet unter Druck aus. Nach der Aushärtung wird der Rohling i.d.R. gehobelt und gefasst.

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9. Qualitätsendkontrolle, Abbund und weitere Arbeiten

Häufig werden weitere Abbundarbeiten, wie der Einbau von Stahlteilen, beim Hersteller vorgenommen. Die Bauteile werden ggf. mit einem Witterungs- oder Holzschutz versehen und verpackt.

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10. Montage

Nun kann der Transport zur Baustelle erfolgen. Saubere und trockene Lagerung auf der Baustelle gehören zu den Grundregeln des Holzbaus. Ein rascher Baufortschritt und das schnelle Schließen von Gebäudehüllen schützen vor übermäßiger Feuchtigkeitsaufnahme.

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